Über mich

Mein Name ist Janina Beckmann, ich bin 32 Jahre alt und lebe mit meinen Pferden in Luhmühlen. "Ein Rennpferd geht in Rente" war und ist vor allem (m)ein persönliches Trainingstagebuch, in dem ich alltägliche Themen und Fragen rund um die Pferdehaltung aufarbeite.

 

Im Herbst 2015 verließ ich mit meinem Rennpferd Lord die Rennbahn und stellte mir die Frage: Und jetzt? Der Ruf des Englischen Vollbluts in den Reitställen war ziemlich miserabel, Reitlehrer schauten mich entsetzt an (dass ich mit so einem Pferd komme) und mehr als ein Hufschmied winkte ab. Die Geburtsstunde von "Ein Rennpferd geht in Rente".  

Berufliche und reiterliche Hintergründe

 

Ich bin gelernte Sport-Journalistin und (Pferde)Buch-Lektorin; inzwischen arbeite ich als PR-Beraterin in der Industrie. Mein Spezialgebiet sind die Media-Relations: heißt, ich bringe Menschen und Geschichten in die Medien. Zudem texte ich, entwickele Kommunikations-Strategien für Start-Ups, unterstütze Unternehmen in Krisenzeiten und ... und ... und.

 

2014 schrieb ich in BAYERNS PFERDE erstmals über die Umschulung ausrangierter Rennpferde (Danke an meine damaligen Interview-Partner: Rennpferde-Rente & Trainer Michael Figge). Der Artikel wurde im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in Balve mit dem Journalistenpreis der Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) ausgezeichnet.

 

Reiterlich habe ich einen ziemlich bunten Werdegang, der vom Springreiten über klassisch barocke Dressur bis zu Gangpferden reicht. Bei einem Auslandsjahr in England (Arbeitsreiterin: Hunter & Point 2 Pointer) und dem folgenden Sommer in Irland (Stallion Handler) entdeckte ich meine Liebe fürs Vollblut.

 

Ab 2012 ritt ich regelmäßig als Amateurin auf der Galopprennbahn München im Training mit, 2014 folgte eine Beteiligung an einem aktiven Rennpferd. Im Herbst 2015 zeigte "Lordi", dass er keine Lust mehr auf Rennen hatte. Zum Glück ging mein Mitbesitzer die Entscheidung mit, dieses ehrliche Pferd trotz eines frischen 2. Platzes in Rente zu schicken. Nach 50 Starts auf der Langdistanz verließ er den Rennsport gesund.

 

Als langjähriges Rennpferd brauchte Lordi ein Weilchen, um im neuen Leben anzukommen. Doch irgendwann war es so weit und wir begannen erst mit Unterricht und später mit kleinen Turnieren (Platzierungen bis VA). Mit der Zeit musste ich feststellen, das viele Reitlehrer nur Standard-Lehrbuch für Standard-Pferde unterrichten. Für Ex-Galopper völlig ungeeignet. Und so fing ich an, immer gezielter nur noch mit erfahrenen und qualifizierten Trainern zu arbeiten. Und ihren Input redaktionell aufzubereiten.

 

Mein Ziel? Fachlich sowie auch reiterlich stetig besser werden. Man kann nicht alles wissen. Man kann nicht alles können. Aber man kann es versuchen.